Ev.-Luth. Kirchgemeinde Markranstädter Land- Rückmarsdorf-Dölzig
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Markranstädter Land-Rückmarsdorf-Dölzig

Ich glaube; hilf meinem Unglauben! Markus 9, 24

Ab dem 01.01.2020 sind wir mit der Kirchgemeinde Markranstädter Land eine vereinigte Kirchgemeinde mit dem Namen

Kirchgemeinde Markranstädter Land-Rückmarsdorf-Dölzig.
Eine gemeinsame Hompage ist in Arbeit.

Zur Website der Kirchgemeinde Markranstädter Land http://www.kirche-markranstaedt.de/

Ab Sonntag, den 17. Mai finden in unseren Kirchen wieder Gottesdienste statt. natürlich unter den gegebenen Hygienevorschriften. Das heißt 1,5 m Abstand, Nase-Mundschutzpflicht, Eintragung der Gottesdienstbesucher in eine Adressliste. An der Kirchentür besteht die Möglichkeit der Händedesinfektion.

Es gibt keine festgesetzte Gottesdienstbesucherzahl mehr. Die Anzahl der möglichen Gottesdienstbesucher beschränkt sich auf Grund der Größe der Kirche. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, nur die größten Kirchen (Markranstädt, Miltitz, Rückmarsdorf, Dölzig) unserer Gemeinde zu nutzen.

Sie sind herzlich willkommen!

Hier finden Sie nun unsere Gottesdienste

Ein Vortrag von Roy Kress (Glockensachverständiger des Regionalkirchenamtes Leipzig)
im Rahmen des Veranstaltungsprogramms 500 Jahre St. Laurentiuskirche Markranstädt

Andacht für Sonntag Misericordias Domini 26.04.2020

Herzlich grüße ich Sie alle, die sich heute in unseren zur Gottesdienstzeit geöffneten Kirchen zur Besinnung und zum Gebet einfinden, sowie diejenigen, die zu einem Augenblick ihrer Wahl unsere Homepages besuchen.

Es ist schwer, so lange auf die gottesdienstliche Gemeinschaft in unseren Kirchen zu verzichten. Im Augenblick gilt die Regel, dass nur 15 Gottesdienstbesucher erlaubt sind. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, dass unser Kirchenvorstand niemanden beauftragen will, der entscheidet, wer einen Gottesdienst besuchen darf und wer nicht. Deswegen verzichten wir zunächst bis zum 3. Mai auf Gottesdienste und entscheiden am 5. Mai erneut.

Und so lade ich Sie auf diese Weise ein, der Botschaft dieses Sonntages in dieser schriftlichen Andacht zu folgen.

weiter lesen....

Liebe Gemeindemitglieder,

es ist schwer, so lange auf die gottesdienstliche Gemeinschaft in unseren Kirchen zu verzichten. Die Sächsische Staatsregierung hat am 17. April verlautbart, dass Gottesdienste mit einer Teilnehmerzahl von 15 Personen ab 20. April 2020 wieder stattfinden dürfen. Der Kirchenvorstand hat sich aber in seiner Sondersitzung am 21. April zu der Auffassung durchgerungen, dass diese Regelung aus praktischen, seelsorgerlichen und geistlichen Gründen für die Zeit bis zum 3. Mai 2020 nicht zu verantworten ist und möchte die für den 3. Mai angekündigten weiteren Verordnungen abwarten. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, dass der Kirchenvorstand niemanden beauftragen will, der entscheidet, wer einen Gottesdienst besuchen darf und wer nicht.

Nun werden aber zu folgenden Zeiten Kirchen zum stillen Gebet geöffnet sein (unter Einhaltung des Mindestabstandes, der Benutzung eines Nase-Mund-Schutzes und einer in den Kirchen verfügbaren Desinfektionsmöglichkeit der Hände für eine jeweils maximale Anzahl von Besuchern):

 

Sonntag 26. April 2020

 

Kirche Frankenheim:           10.00 - 11.00 Uhr (10 Besucher gleichzeitig)

Kirche Lausen:                       9.00 - 10.00 Uhr (  6 Besucher gleichzeitig)

Kirche Markranstädt:            10.30 – 11.30 Uhr (15 Besucher gleichzeitig)

Kirche Miltitz:                           9.00 – 10.00 Uhr (15 Besucher gleichzeitig)

Sonntag, 03. Mai 2020:

Kirche Lindennaundorf:         9.45 - 11.15 Uhr (10 Besucher gleichzeitig)

Kirche Markranstädt:            10.30 – 11.30 Uhr (15 Besucher gleichzeitig)

 

Wir hoffen sehr, dass die zahlenmäßige Beschränkung von Gottesdiensten bald zugunsten einer Regelung abgelöst wird, die sich an der Raumgröße der Kirchen orientiert.

Bleiben Sie behütet und gesund

Ihr Pfarrer Michael Zemmrich

Kriegschäden und deren Folgen an der St. Laurentiuskirche Markranstädt

Ein Vortrag von Hanna Kämmer

Liebe Gemeindemitglieder,

2020 bewegt und beschäftigt uns eine Pandemie, die unser Leben verändert. Ich möchte Ihnen allen persönlich, beruflich und geschäftlich Gottes Bewahrung und Gesundheit wünschen.

Ob Sie nun angesichts der Lage an den Grenzen Ihrer inneren und äußeren Kräfte arbeiten oder die erzwungene Pause plötzlich viel, vielleicht zu viel Zeit zum Nachdenken lässt: Viele unter uns bewegen heute Fragen nach der Zukunft. Viele haben Angst und Sorgen. Erkrankte brauchen besondere Fürsorge und Aufmerksamkeit.

Auch wenn unser Gemeindeleben nun staatlich verordnet auf unabsehbare Zeit nicht mehr stattfinden darf und die Gelegenheiten zur inneren Stärkung durch reale Gemeinschaft aus gutem Grund verboten wurden, so bitte ich Sie herzlich, den Mut nicht zu verlieren. Vielleicht brauchen Sie jetzt etwas anderes als Gottes Wort.

Dennoch möchte ich Ihnen zusprechen, was Paulus an Timotheus schrieb: „GOTT hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“

Es ist heute ein Gebot dieser Besonnenheit, dass wir uns alle an die hygienischen Regeln halten – besonders an den räumlichen Abstand voneinander. Denn so kann die Verbreitung des Virus eingedämmt werden. Wir bitten deshalb um Verständnis, dass Taufen, Trauungen und Beerdigungen nur unter ungewohnten Bedingungen stattfinden können. Der räumliche Abstand ist nötig. Umso nötiger aber ist geistige und geistliche Nähe, gegenseitiger Zuspruch. Gute Worte, Gebete und Segenswünsche können eine Mauer gegen Depression, Gereiztheit, angstbestimmtes Kaufen und Aggression sein. Sich gute Worte zuzusprechen, sich Segensworte zu schreiben und die allgemeine Höflichkeit nicht zu vernachlässigen – dazu möchte ich Sie ermutigen.

Hinweis: Zum Karfreitag und zum Ostersonntag werden Andachten unserer Kirchgemeinde auf den beiden homepages zu finden sein: unter www.kirche-rückmarsdorf-dölzig.de / Informationen und unter www.kirche-markranstaedt.de / Aktuelles. Unter beiden Adressen sehen sie auch, ob, wie und wann unser Gemeindeleben im öffentlichen Raum wieder beginnt. Bleiben Sie behütet.

Ihr Pfarrer Michael Zemmrich

Liebe Bürgerinnen und Bürger,  

es ist schwer, unsere Gegenwart in Worte zu fassen. Beschriebe man sie von außen, so könnte man staatliche Verordnungen aneinander-reihen. Scheibchenweise wurde uns deutlich, was nötig scheint, um abzuwenden, was noch abzuwenden ist. Hinzu kommt die Angst. Vor wirtschaftlichem Kollaps, Krankheit und Tod. Wer hätte heute nicht Verständnis für Sorgen, Nöte und Engpässe? Und wer hätte nicht Verständnis für das Seufzen: Hoffentlich ist alles bald vorbei. Und hoffentlich ist es bald wieder normal. So wie vor der Pandemie.

Um es gleich zu sagen: Ich ertappe mich auch bei diesem Seufzen. Und da ist es zunächst jeden Tag wichtig, neu Lebensmut zu fassen. Für die anstrengende Arbeit derjenigen, die in sogenannten systemkritischen Bereichen arbeiten. Aber auch für die, die plötzlich so viel Zeit haben, dass sie aus dem Grübeln und Sorgen nicht mehr herauskommen. Grundsätzlich gilt: Jede Krise hat ihre Chance. Nutzen wir die Zeit. Verlieren wir den Mut nicht. Einerseits sind wir nicht die ersten, die so eine Situation durchleben. Und andererseits gewinnen nun Dinge und Handlungen an Wert, die uns entfallen waren. Wir dürfen also manches wieder- oder neu entdecken.

Hinzu kommt: Es mag sein, dass nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich Vieles liegengeblieben ist. Und so kann uns die Bitte der Recyclingindustrie, doch nicht alles Aufzuräumende auf einmal aufzuräumen, einen Hinweis geben: Auch das innerlich Liegen-gebliebene kann nun aufgenommen, betrachtet und bearbeitet werden. Für viele hat sich die extreme Zeitnot plötzlich erledigt. Noch kann man Familienausflüge zu REWE und zum Zahnarzt machen. Aber ist das nicht genau das, was wir lassen sollten? Kommt uns manches nicht vor, wie das Auslaufen eines überdrehten Motors, dem wirkliche Ruhe folgen kann?

Und diejenigen, die überlastet sind – besonders in der Versorgung, der Pflege und der Fürsorge für die Gesundheit, der Organisation von Lebensnotwendigem, die brauchen nicht nur unsere Anerkennung – so schön öffentlicher Applaus auch ist - sondern Unterstützung und Hilfe – wie sie an manchen Orten bereits geschieht.

Es ist schwer, unsere Gegenwart in Worte zu fassen. Man kann sie auch von innen beschreiben. Von innen kann sie als Frage beschrieben werden: Was bedeutet das, was wir jetzt erleben? Ist es einfach die Quittung? Strafe? Nein. Das wäre zu simpel und unpassend angesichts von Angst, Leid und Tot. Aber: Sind wir in der Lage, jetzt eine Botschaft zu entdecken? Nicht nur an die Alten, die es zu Recht trifft, weil sie „den Planeten gegen die Wand gefahren haben“, wie eine merkwürdig rassistische Satire meinte. Nein, es ist eine Botschaft an alle. ....   weiterlesen

Hier finden Sie uns

Ev.-Luth. Kirchgemeinde
Rückmarsdorf-Dölzig

Alte Dorfstr. 2
04178 Leipzig

Kontakt

Tel.: 0341 9410232
Fax: 0341 9406975

Gemeindeblatt Download

2019 12-2020 2.pdf
PDF-Dokument [3.1 MB]
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Ev.-Luth. Kirchgemeinde Rückmarsdorf-Dölzig